Der neue französische Staatspräsident François Hollande ist am Dienstag, den 15. Mai 2012, direkt nach seiner Amtseinführung zu seiner ersten Auslandsreise nach Deutschland gekommen.
Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin traf er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen zusammen. Anschließend fand eine gemeinsame Pressekonferenz und dann ein Arbeitsessen statt.
Mittwoch, 16. Mai 2012

Paris, 15. Mai 2012
Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren,
an diesem Tag, da mir die höchsten Aufgaben des Staates übertragen werden, möchte ich den Franzosen eine Botschaft des Vertrauens übermitteln.
Dienstag, 15. Mai 2012
Staatspräsident François Hollande hat kurz nach seiner Amtseinführung am 15. Mai 2012 Jean-Marc Ayrault zum Premierminister ernannt und mit der Regierungsbildung beauftragt. Dies teilte der neue Generalsekretär des Präsidialamts, Pierre-René Lemas, mit.
Dienstag, 15. Mai 2012
Der scheidende Präsident der Französischen Republik, Nicolas Sarkozy, übergab am 15. Mai 2012 um 10 Uhr im Elysée-Palast das Amt an seinen Nachfolger François Hollande. Die feierliche Amtseinführung hatte sich der neue Präsident möglichst schlicht gewünscht. Das Protokoll sah die Ankunft des neuen Präsidenten über den Ehrenhof und die Amtsübergabe im Büro des scheidenden Präsidenten vor. Dort übergab Nicolas Sarkozy seinem Nachfolger den Code für die Atomwaffen und informierte ihn über besonders wichtige Fragen.
Dienstag, 15. Mai 2012
Mit dem neuen Präsidenten zieht auch ein neuer offizieller Wagen in das Präsidialamt ein. Als „normaler Präsident“ hatte François Hollande im Wahlkampf erklärt, er ziehe Zug fahren dem Fliegen vor: „Zug fahren ist nicht die Pflicht eines jeden Kandidaten, sondern eine ganz normale Art, sich fortzubewegen. Auch für einen Staatspräsidenten. Zug fahren ist, soweit die Möglichkeit besteht, die einfachste Art von A nach B zu kommen. Sollte ich gewählt werden, werde ich weiterhin so reisen, und ich werde weder einen Sonder- noch einen gepanzerten Zug brauchen“. Aber einen offiziellen Wagen braucht der Präsident schon. Nur welchen?
Montag, 14. Mai 2012
Von 12. Januar bis 31. Dezember 2013 wird Marseille-Provence, an das im September 2008 der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ vergeben wurde, um 400 Events und 80 Ausstellungen bereichert, darunter das „Museum für europäische und mediterrane Kulturen“ (Musée des Civilisations de l’Europe et de la Méditerranée).
Freitag, 11. Mai 2012
Der Asien-Kenner und langjährige, ranghohe Diplomat Paul Jean-Ortiz (55 Jahre) ist zum außenpolitischen Berater des neu gewählten französischen Präsidenten François Hollande ernannt worden. Er wird den Präsidenten als solcher in diplomatischen Angelegenheiten beraten und ihn bei seinen internationalen Kontakten begleiten.
So zum Beispiel bei der ersten Auslandsreise des neuen Präsidenten am Dienstag, den 15. Mai, nach Deutschland, wo sich François Hollande zu bilateralen Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft.
Freitag, 11. Mai 2012
Wer die Ausstellung von Gerhard Richter in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, die am 13. Mai zu Ende ging, verpasst hat, kann die Arbeiten des großen deutschen Künstlers bald in Paris bestaunen, und das in gleich zwei verschiedenen Ausstellungen.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Der Agrarsektor hat in Frankreich eine größere Bedeutung als in Deutschland (der Produktionswert ist 1,45 Mal höher); der Umsatz der Ernährungsindustrie ist jedoch in beiden Ländern ähnlich. Frankreich erzielt dabei mit Gütern der Ernährungswirtschaft einen deutlichen Außenhandelsüberschuss; Deutschland verzeichnet dagegen hohe Defizite.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und jetziger Präsident des World Health Summit 2012, Professor Detlev Ganten wurde am 9. Mai 2012 in der Französischen Botschaft mit den Insignien eines Offiziers der Ehrenlegion ausgezeichnet.
In seiner Laudatio hob Botschafter Gourdault-Montagne das unermüdliche Engagement des Wissenschaftlers, der seine Liebe zu Frankreich schon im Studium entdeckte, zur Unterstützung der deutsch-französischen Forschung hervor.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Die 65. Filmfestspiele von Cannes finden in diesem Jahr vom 16. bis 27. Mai 2012 in dem renovierten Festival-Palast statt. Den Jury-Vorsitz hat dieses Mal der italienische Filmregisseur, Filmproduzent und Schauspieler Nanni Moretti. Der britische Schauspieler Tim Roth ist Jurypräsident der renommierten Nebenreihe "Un certain regard" (Ein gewisser Blick),
Dienstag, 8. Mai 2012
Im Folgenden stellen wir kurz die engsten Berater im Wahlkampf des neuen Präsidenten François Hollande vor. Einige von ihnen sind bereits aus früheren Regierungen bekannt, andere könnten künftig im politischen Umfeld eine Rolle spielen.
Dienstag, 8. Mai 2012
Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünschte am 8.5.2012 den gewählten Präsidenten der Französischen Republik, François Hollande, in einem Schreiben zu seiner Wahl
"(...) Ich bin mir dabei sicher, dass unsere Zusammenarbeit die traditionell gute und tiefe Freundschaft zwischen unseren Völkern mit Blick auf das 50. Jubiläum des Elysée-Vertrages weiter festigen und vertiefen wird..."
Sonntag, 6. Mai 2012
Am Sonntag, den 6. Mai 2012, haben die französischen Wählerinnen und Wähler in einer Stichwahl François Hollande zum 7. Staatspräsidenten Frankreichs seit Gründung der 5. Republik im Jahre 1958 gewählt. Dabei konnte Hollande nach dem vorläufigen Endergebnis 51,62 % der Stimmen auf sich vereinen. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy erhielt 48,38% der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,34 %.
Biographie François Hollande
Porträt der neuen "ersten Dame" Frankreichs
14. Mai 2012
14. Mai 2012
14. Mai 2012
11. Mai 2012
10. Mai 2012
9. Mai 2012
9. Mai 2012
8. Mai 2012
Arago – das virtuelle Museum der Fotografie öffnet seine TürenDas Internet-Portal Arago wurde von der Agence photographique de la RMN-Grand Palais (Vereinigung staatlicher Museen) erstellt und wird vom französischen Ministerium für Kultur unterstützt... Weiter
Migration: Die Installation „Zon-Mai“ aus Frankreich im Bremer Postamt 5Das Institut français Bremen, Quartier, die bremer shakespeare company und steptext dance project organisieren in Kooperation mit der Cité nationale de l’histoire de l’immigration...(Weiter lesen...)
Leonardo da Vincis Anna Selbdritt nach Restaurierung und Replik der Mona Lisa im Louvre Noch bis zum 25. Juni 2012 macht der Pariser Louvre in einer Sonderausstellung Leonardo da Vincis Meisterwerk Anna Selbdritt. ... Weiter
...und ebenfalls bis zum 25. Juni ist noch eine Replik der Mona Lisa, die bislang im Madrider Prado ausgestellt war, an der Seite des echten Gemäldes im Pariser Louvre zu sehen... Weiter
BüchereckeDie Brücke von Coca von Maylis de Kerangal: Das Leben ist eine Baustelle Der Bürgermeister von Coca, einer fiktiven Kleinstadt in Kalifornien, beschließt, eine gigantische Brücke bauen zu lassen, um aus seiner unbedeutenden Gemeinde eine Weltstadt des 21. Jahrhunderts zu machen und reißt so das verschlafene Nest aus seinem Dämmerschlaf. Israel und Palästina - Recht auf Frieden und Recht auf Land Von Stéphane Hessel und Elias Sanbar Die beiden Autoren schildern in ihrem Buch ihre jeweiligen Erfahrungen und liefern uns so einen interessanten Einblick in den Nahost-Konflikt. Auch wenn das Buch die gegenwärtig von Israel betriebene Politik kritisiert, ist es kein anti-israelisches Werk, sondern liefert einen historischen Blick auf die Ereignisse, die von den Medien leider allzu oft nur im unmittelbaren Anschluss analysiert werden.
Das Collège de FranceDas Collège de France ist eine öffentliche Hochschuleinrichtung, in der Grundlagenforschung aufs Engste mit der Lehre dieser Forschung verbunden wird. Das heutige Collège de France wurde 1530 von Franz I. ins Leben gerufen. Die erste Aufgabe des Collège de France ist nicht die Vermittlung des angehäuften Wissens, sondern des „Wissens, wie es entsteht“ (savoir en train de se faire) – so, wie es schon der Philosoph Maurice Merleau-Ponty beschrieb: ″… das Collège de France hat, seit seiner Gründung, nicht die Aufgabe, seinen Hörern erwiesene Wahrheiten zu vermitteln, sondern die Idee einer freien Forschung″. Weiter
Getreidestaub als EnergiequelleIm September 2011 wurde in Nogent-sur-Seine (südlich von Paris) der erste Dampfkessel für Biomasse auf der Basis von Getreidestaub installiert. Er ermöglicht eine jährliche Reduzierung des Erdgasverbrauchs um 75% ... Weiter lesen
ARTE mit den Frühlingsforschern zur Entdeckung der SchmetterlingeMit die “FRÜHLINGSFORSCHER” startet ARTE zum ersten Mal ein transmediales Bürgerwissenschaftsprojekt. Jeder, der Spaß an der Natur, ihrer Schönheit und ihren Geheimnissen hat, ist aufgefordert..( Weiter)
Debatte mit Jean-Claude Trichet über die Zukunft des Euro im ESCP BerlinAm 25. Mai um 17:30 Uhr kommt Jean-Claude Trichet, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank, zu einer Debatte über die Zukunft des Euros ...Weiter
Der französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne hielt am 25. April 2012 einen Vortrag vor dem Wirtschaftsklub Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und traf in Köln mit einer Abordnung von französischen Lebensmittelkonzernen zu Besuch bei der REWE-Group zusammen. (Weiter)
Frankreich reduziert Haushaltsdefizit 2011 deutlichFrankreich konnte sein Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr um mehr als 25 % senken. Die Neuverschuldung lag 2011 bei 5,2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber 7,1 % im Jahre 2010. Frankreich übertrifft damit sein Ziel (5,7 %) um 10 Milliarden Euro. Trotz der schweren Wirtschaftskrise der Wachstumszahlen, die schwächer ausfielen als vorhergesehen, konnte Frankreich im Jahr 2011 seine Ziele zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen übertreffen. Weitere lesen
Auslandsinvestitionen in Frankreich - Bilanz 2011Frankreich ist nach wie vor ein attraktives Ziel für ausländische Investitionen, wie 66 % der diesbezüglich befragten Unternehmenschefs bestätigten. 2011 wurden 698 neue Investitionen verzeichnet. (Weiter)
Air France baut Streckennetz nach Deutschland ausBis 8. Juni 2012 wird Air France 4 neue Direktverbindungen zwischen 5 französischen und 10 deutschen Flughäfen anbieten.
Neuer Zugang zum Mont Saint-Michel: ein Beispiel für nachhaltigen TourismusDer im Watt gelegene legendäre Klosterfelsen des Mont Saint-Michel in der weiten gleichnamigen Bucht an der Grenze der Bretagne und der Normandie zieht seit jeher Bewohner der Region und Touristen in seinen Bann. Seit 1979 zum Unesco-Kulturerbe gehörend, zieht.
Die französischen Palast-Hotels – Hotels der ExtraklasseDie Palast-Hotels sind die glanzvollen Vertreter höchster französischer Hotellerie. Diese Hotels tragen Namen von weltweitem Renommee und stehen für eine Geschichte, ein Dekor und eine Klientel der Extraklasse. Weiter